Ich habe soeben meinen Desktop-Rechner, den ich eigentlich nicht allzu oft benutze dazu verwendet um von Ubuntu 7.10 Gutsy Gibbon auf Ubuntu 8.04 Hardy Heron (Beta) upzudaten und hatte mich eigentlich schon auf einige Probleme gefasst gemacht. Es kam allerdings ganz anders, ich schubste mittels
sudo update-manager -d
den Update-Manager an um die neue Distribution 8.04 zu finden. Alles wunderbar, 1027 Pakete mussten heruntergeladen werden – und das war auch schon der einzige nervige Teil, denn die Server scheinen momentan etwas Überlastet zu sein.
Nach ca. 2 Stunden Pakete downloaden und installieren kam der berüchtigte Dialog mit dem Hinweis das Systen nun Neustarten zu müssen. Mit gemischten Gefühlen sah ich dem Reboot zu denn, auf der einen Seite freut man sich über die neue Distribution, auf der anderen Seite weiß man ja nie – es könnte ja was schiefgegangen sein.
Nach einem etwas längeren Reboot als üblich startete GDM sofort und ich wusste zumindest meine ATI Grafikkarte wird erkannt und ich hab schonmal nicht mit der Konfiguration der xorg.conf zu rechnen. Der frische Login-Screen sieht schonmal toll aus und nach eintippen meiner Accountdaten klang auch bereits die Ubuntu-Startmusik und somit scheint auch meine Soundkarte zu funktionieren.
Auf dem Desktop angekommen sieht das ganze System deutlich frischer aus, das etwas adaptierte, neue Default-Theme sowie der neue Hintergrund finde ich sehr gelungen. Gefühlt ist das System auch deutlich schneller als 7.10 es war was allerdings auch an der ungeheueren Geschwindigkeit des neuen Firefox 3 liegen kann.
Alles in allem ein Update ohne Zwischenfälle oder Probleme. Perfekt!
Gratulation ;)
Da haben sie ja nun so langsam einen Desktop mit dem Sie auch arbeiten können. Wenn nun noch die ganze Funktionalität stimmt, dann gehts ab.
Na, das hört sich an wie mein Update zu Gutsy Gibbon.
Da bin ich ja zuversichtlich, dass es mit Hardy Heron nicht anders verlaufen wird.
:)
@thegap: Danke :)
@ralf: Ja, und das obwohl es erst die Beta-Version ist lief das Update wunderbar.
ich hab die alpha5, 6 und jetzt die beta1 auf meinem DELL Vostro1400 installiert und jede der releases hat automatisch alles erkannt. sogar die teilweise problematisch zu betreibenden Dell Lüfter sind brav am werken. rest ist je nach lust und laune, für mich ist das mein privater desktop pc, nicht so wichtig falls nicht alles funktioniert (bin ich schon gewohnt von Windows).
arbeits/server maschine würde ich eher suse oder fedora empfehlen, die hinken besonders was virtualisierung, entwicklung und netzwerkdienste anlangt nicht so weit hinterher wie ubuntu (noch immer kein stable-support für eclipse)