PowerTOP

Seit dem Linux-Kernel 2.6.21 ist dieser zwar tickless geworden (sprich, kein timer tick mehr alle 1000Hz), trotzdem ist der Linux-Kernel bzw. sind Linux-Programme noch weit davon entfernt richtig energiesparend zu arbeiten.

Mit dem – bestimmt vielen bekannten – von Intel entwickelten Tool PowerTOP lassen sich die Ursachen für hohen Stromverbrauch lokalisieren sowie entsprechende nicht verwendeten Energiesparfunktionen aktivieren.

Ich verwende dieses Programm nun seit geraumer Zeit und muss sagen, dass ich im Akkubetrieb mit meinem Notebook (Asus A8JP) eine um durchschnittlich ca. 30% erhöhte Laufzeit erreiche wie davor. Zugegeben, mittlerweile habe ich auch einige Programme welche als Stromfresser bekannt waren auf den aktuellen Stand gebracht und somit dessen Stromverbrauch wahrscheinlich etwas minimieren können, jedoch ausschlaggebend sind sicher die von PowerTOP vorgeschlagenen Stromsparoptionen.

Optimierungsbeispiele

Vorschlag: Aktivieren Sie folgendem Befehl die WLAN Stromsparfunktionen:
iwpriv eth1 set_power 5
Dadurch verringert sich die WLAN-Geschwindigkeit etwas, spart aber Strom.

Vorschlag: Aktivieren Sie “USB autosuspend” durch drücken der U-Taste
oder durch anhängen der Bootoption “usbcore autosuspend=1” an die Kernel-
kommandozeile oder in der GRUB Konfiguration

Vorschlag: Erhöhen Sie die “VM dirty writeback time” von 5,00 auf
15 Sekunden durch: echo 1500 > /proc/sys/vm/dirty_writeback_centisecs
Dadurch belasten die VM Hintergrundaktivitäten die Festplatte weniger.

Vorschlag: Aktivieren Sie “USB autosuspend” durch drücken der U-Taste
oder durch anhängen der Bootoption “usbcore autosuspend=1” an die Kernel-
kommandozeile oder in der GRUB Konfiguration

Mit PowerTOP lassen sich somit per Knopfdruck schnell einige Energieoptionen aktivieren. Allerdings werden diese lediglich temporär aktiviert und um einen dauerhaften Nutzen daraus zu ziehen, müsste man schon die jeweiligen Bootoptionen bzw. Einstellungen in den jeweiligen Konfigurationsdateien ändern.

EAV

Längst in Vergessenheit geraten ist eine Band, deren Texte ich damals (als Kind) wohl noch nicht so verstanden habe. Nun habe ich durch Zufall (Danke an Luki) wieder einmal die alten “Klassiker” von der Ersten Allgemeinen Verunsicherung ausgegraben.

isPrime.c

Ja, man würde vielleicht vermuten, dass es überhaupt keine Schwierigkeit ist, herauszufinden ob eine Zahl eine Primzahl ist oder nicht. Es soll jedoch Leute geben, die sich damit schwer tun (und zufälligerweise des öfteren neben mir in den Vorlesungen sitzen).

Deswegen von mir (auch wenn man dieses Problem wohl niemals rekursiv lösen würde) der entsprechende Source-Code dazu:

int isPrime(int num, int i) {
    if (num == 0) return 0;
    if (i*i > num) return 1;
    if ((num%i) == 0) return 0;
    return isPrime(num, (i+1));
}

Back again

Ich bin wieder hier. Auf neuer Domain aber trotzdem in gewohnter alter Qualität.

Da sich mein Ex-Provider nicht um Kunden kümmern wollte, habe ich kurzum zu Hetzner gewechselt und bin da nun auch zufriedener Domain-Kunde.