Nexus S unboxing

Ein Monat Nexus S

Vor genau einem Monat habe ich mein Google Nexus S bekommen. Besorgt hat es mir ein Freund in London und es mir nach Österreich geschickt. Bin ich soweit zufrieden? Absolut! Es gibt dennoch ein paar kleine Dinge die mich stören.



Das Nexus S ist ja der Nachfolger des Nexus One und ist im Prinzip für Entwickler gedacht. Nun programmiere ich zwar auch ein wenig für Android, gerade arbeite ich an einem vernünftigen Musikplayer, der meinen Wünschen genügen soll, da ich mit dem Standardplayer sowie den möglichen Alternativen (z.B.: Doubletwist) nicht sonderlich zufrieden war. Das ist also eigentlich grundsätzlich ein Pluspunkt für das Nexus S. Es lässt sich zum testen der aktuellsten Android Version verwenden und auch den entsprechenden APIs welche auf dem Google Entwickler-Phone immer als erstes verfügbar sind.

Der Akku ist hervorragend. Deutlich besser als alles was ich bisher an Android Smartphones gesehen hatte. Das Display ist ausgezeichnet. Android 2.3 ist schnell und mittlerweile fast überall intuitiv. Die Sprachqualität ist hervorragend und das Gerät liegt gut in der Hand.

Nun was fehlt? Viele waren der Meinung, 16GB interner Speicher ohne Erweiterungsmöglichkeit durch eine microSD-Card wären zu wenig. Ich hatte bisher damit keine Probleme, habe immer genügend Musik dabei und mit Android 3.0 – Honeycomb soll ein Android eigener Musikdienst erscheinen, welcher die Musik in der Cloud speichert.

Aber irgendwas muss ja auch nicht passen. Ja. Ich vermisse eine Status LED welche mich über SMS, Email & Co. informiert ohne das Display einschalten zu müssen. Das war ich von meinem HTC Magic sowie meinem HTC Desire Z gewöhnt. Es gibt zwar eine App, welche auf dem Display einen (oder mehrere) Pixel bei Notifications aktiviert, allerdings empfand ich das als eher unbrauchbar.

Was fehlt noch? Eine Tastatur. Das Desire Z hatte mir beim tippen deutlich mehr Freude bereitet, aber dafür war es schwerer, dicker und vor allem hatte mich der Hinge Mechanismus nicht sonderlich überzeugt. Die Software-Tastatur ist allerdings mit Android 2.3 deutlich besser geworden, und mit SwiftKey kann man sogar ordentlich tippen.

Dass die Kamera kein 720p Videos aufzeichnen kann ist mir übrigens egal. Ernsthafte Videos mache ich sowieso mit meiner Canon DSLR.

Ansonsten bin ich äußerst zufrieden und kann das Nexus S nur weiterempfehlen.

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